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#miniBLOGST17 in Frankfurt – Tipps rund ums Bloggen und ein Blogger Event im Innside by Melia

3. Oktober 2017
Tolle Eindrücke von der MiniBLOGST17 mit inspirierenden Vorträgen bekannter Blogger und einem Blogger Event im Innside by Melia Frankfurt Ostend

Wer bloggt, kennt BLOGST. Oder etwa nicht? Anders kann ich mir es gar nicht vorstellen. Woher weiß man sonst, wie das funktioniert mit dem Bloggen? Wissen. Teilen. Bloggen. So der Claim von BLOGST. Und darum ging es bei der MiniBLOGST am letzten Wochenende in Frankfurt. Und so richtig in seinem Element war der Blogger dann bei einem Blogger Event rund um das Hotel Innside by Melia am Sonntag.

#miniBLOGST17 Teil I

Freitagabend trudelten die ersten erwartungsfrohen Blogger bei einem entspannten Get-together ein. Erste Blognamen wurden getauscht und sich fleißig vernetzt. Beim Frühstück waren sich dann einige Gesichter schon bekannt.

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#1 Wer ist BLOGST?

Hinter BLOGST stehen Ricarda Nieswandt von 23QMStil und Clara Moring von Tastesheriff. Ricarda gründete BLOGST, um ihr Wissen rund ums Bloggen, das sie sich selbst mühsam erarbeitete hatte, in Seminaren weiterzugeben. Seit 2012 organisiert sie zusammen mit Clara Bloggerkonferenzen mit Workshops und Vorträgen bekannter Persönlichkeiten der deutschsprachigen Blog- und Medienlandschaft. Seitdem sind die Veranstaltungen der BLOGST aus der deutschsprachigen Bloggerszene nicht mehr wegzudenken.

Als kleine Schwester der „großen“, zweitägigen BLOGST-Konferenz findet das Programm der MiniBLOGST immer an einem Tag statt. Charmant, mit viel Herz und Witz führten uns Ricarda und Clara durch den Tag. Ein straffes Programm war geplant und jeder einzelne Vortrag versprach interessant zu werden.

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#2 Wie werde ich Corporate Blogger?

Den Anfang machte Lisa Tihanyi von mein feenstaub und erzählte in ihrer lebendigen Art von ihrem beruflichen Werdegang, „Vom Hobbyblog zum Corporate Blogger“. Dranbleiben, sich vernetzen, konstant guten Content und hervorragende Fotos liefern, sich organisieren und Geduld haben! So könnte man ihre Kernbotschaften zusammenfassen.

Anschließend sprach Nadine Burck von dreierlei liebelei über „Blog Branding“. Sehr sympathisch brachte sie ihr Credo rüber: Mein Blog ist meine Marke, mit der ich mich von der Konkurrenz abheben, Vertrauen schaffen und emotionale Bindung erzeugen kann. Persönlichkeit und ein eigener Stil sind die Erfolgsfaktoren.

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#3  SEO und Recht für Blogger

Ohne SEO (Search Engine Optimization = Suchmaschinenoptimierung) geht gar nichts. Ben Buttkus von der Agentur MRM//MCCANN hat dazu einige schlaue Dinge gesagt und brachte „SEO verständlich und pragmatisch“ rüber. Beherrsche ich die Kunst von SEO, dann entspreche ich den Erwartungen von Google und schaffe es, im Google-Ranking oben mitzuspielen. Wichtig sind die richtigen Keywords, Title Tags und Meta-Descriptions, die optimale Beitragslänge und -struktur. Yoast ist z. B. ein praktisches Plugin, das mir mit einem Ampelsystem hilft, meinen Blogbeitrag für Suchmaschinen zu optimieren.

Dagegen ist das mit den Rechten oft ganz schön heikel. Rechtsanwältin Lina Bock von Wilde Beuger Solmecke gab einen übersichtlichen Einblick in die wichtigsten Themen für Blogger wie Äußerungs- und Persönlichkeitsrechte, Urheberrechte und Werbebestimmungen. Gerade das Thema der Kennzeichnungspflicht von Werbung warf viele Fragen und kritische Wortmeldungen auf.

#4 MiniBLOGST-Workshops: Superhelden-Training, WordPress oder die optimale Social Media Strategie

Drei Workshop-Themen, eine Entscheidung. Meine Wahl fiel auf das Coaching von Ricarda und Clara mit Tipps und Infos rund um den Einsatz von Facebook, Instagram, Pinterest und Twitter. So einige Hausaufgaben habe ich aus dem Workshop mitgenommen und die Erkenntnis, dass ich noch viel mehr Zeit für jeden einzelnen Social Media Kanal investieren müsste …

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#5 Wie funktionieren Kooperationen?

Nachdem wir Zeit zum Netzwerken und zum gegenseitigen Austausch hatten, ging’s in die letzte Runde mit einer Fishbowl Diskussion. Jeder war eingeladen, mit Ricarda, Clara und Anna Härle von der Agentur Grayling über die erfolgreiche Umsetzung von Kooperationen zu diskutieren.

Interessant war es, von Anna zu hören, wie die Zusammenarbeit mit Influencern aus Agentursicht funktioniert, was die Kunden erwarten, wie sich der Blogger verhalten sollte und wie am besten miteinander verhandelt wird. Ganz wichtig: Storytelling ist das Zauberwort, um die beworbene Marke in den Fokus zu stellen und als Blogger glaubwürdig rüberzukommen.

#6 Instagram-Special der MiniBLOGST

Als krönenden Abschluss der Miniblogst-Vorträge zeigten uns Enja Jans und Sandra Albert von moka4you zum Thema „Bildsprache, Challenges & Co. auf Instagram“ wunderschöne Beispiele besonderer Instagram-Accounts.

Gute Tipps habe ich aus ihrem sympathischen Vortrag mit nach Hause genommen, z. B. „große“ Hashtags (mit viel Beitragsvolumen) mit „kleinen (mit geringem Beitragsvolumen) zu mischen, öfter an Challenges teilzunehmen – kann die Reichweite erhöhen (klappt leider aus Zeitgründen oft bei mir nicht) –  konsequenter Close-Ups und Perspektiven zu mischen.

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#miniBLOGST17 Teil II

Blogger Event im Innside by Melia in Frankfurt Ostend

Blogger Events mag ich. Nachdem ich bei Gira in Köln zum ersten Mal ein Blogger Event voller Überraschungen erlebt hatte, freute ich mich auf das abwechslungsreiche Programm am Sonntag, das sich das Innside by Melia für uns ausgedacht hatte. Nach dem intensiven Input der MiniBLOGST vom Vortag versprach der Tag nach einer erholsamen Nacht in dem stylischen Zimmer Genuss für alle Sinne.

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#1 Magic happens here

… und zwar in der Hotelküche des Innside by Melia. Und wir waren dabei! Äpfel und Orangen wurden fleißig geschält und geschnippelt für einen Grünkohl-Apfel-Orangen-Smoothie. Klingt erst mal nur gesund, ist aber sehr lecker. Mit Koch Benjamin zauberten wir Köstlichkeiten aus Hokkaido und Butternut Kürbis. Und das Beste! Wir durften alles aufessen … natürlich erst, nachdem alles schön in Szene gesetzt war für die Blogger-Fotos!

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#2 Instawalk durchs Ostend

Wie gut, dass es nun rausging zu einem kleinen Verdauungsspaziergang rund um das Hotel. Der Main ist ganz nah und schnell über einen geschichtsträchtigen Weg zu erreichen. Inzwischen gehört die denkmalgeschützte Großmarkthalle zum neuen Hauptsitz der Europäischen Zentralbank mit seinen zwei markanten, ineinandergreifenden Hochhäusern.

Am Mainufer kletterten wir die Stufen der Deutschherrnbrücke hinauf für einen schönen Fotopoint mit Blick auf die Türme des EZB und die Frankfurter Skyline. Ich erkannte, dass ich bereits am Freitag auf dieser wunderschönen Stahlbogenbrücke war … im ICE aus München … und bei meiner Rückreise genoss ich noch einmal den Blick.

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Für Frankfurter bietet das neu angelegte Mainufer hier einen schönen Spazierweg und mit dem Oosten eine coole Einkehrmöglichkeit. Einer der Verladekräne der früher hier angesiedelten Ruhrorter Werft ist rustikal in den Bau aus Glas und Beton integriert. Damit wird der Charme des Industriequartiers betont, an dem bis 1980 noch Kohle umgeschlagen wurde.

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#3 Apfel-Secco, sortenreiner Apfelwein und Apfel-Schaumwein

In meinem frühesten Berufsleben habe ich den Beruf des Buchhändlers gelernt. Während meiner Ausbildung habe ich fünf Monate in Frankfurt in der Buchhändlerschule verbracht. In unserer Freizeit besuchten wir Azubis gern die typischen Frankfurter Ausflugslokale. Dabei lernte ich Apfelwein im „Bembel“ und aus dem „Gerippten“ kennen. Das sind Gläser mit einer speziellen Struktur, die verhindern sollte, dass das Glas aus den fettigen Fingern rutschte, als man ganz früher noch ohne Besteck aß.

So hatte ich einer Apfelwein-Verköstigung gegenüber erst einmal einige Vorurteile. Aber was uns Herr Nöll von der Kelterei Nöll ins Glas goss, war nicht zu vergleichen mit dem, was ich als Apfelwein in Erinnerung hatte. Das hat schon mehr von den Qualitäten eines Weißweins, weshalb ein sortenreiner Apfelwein auch nicht aus dem „Gerippten“, sondern aus einem Weinglas genossen wird.

Es sind fein herauszuschmeckende Nuancen zwischen den sortenreinen Apfelweinen. Der Apfel-Secco und Apfel-Schaumwein haben es mir besonders angetan. Als letzte der Bloggergruppen hatten wir das Glück, Herrn Nöll ein paar seiner Flaschen abkaufen zu können. Im Keller wartet nun ein feiner Apfel-Secco auf seine passende Gelegenheit.

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„Das Internet ist ein guter Ort!“

Das war Ricardas und Claras Message. Und sie haben recht damit. Auf der Miniblogst habe ich tolle neue Menschen kennengelernt, die die gleiche Leidenschaft haben wie ich, die den Austausch über Social Media lieben und Geschichten erzählen in Wort und Bild. Ich habe mich mit ganz wunderbaren Menschen unterhalten, die ich bereits von Instagram oder ihren Blogs kenne, oder, die ich neu kennenlernen durfte.

Das Wochenende hat mir einen großen Motivationsschub für meinen Blog gegeben. Ich habe viel gelernt und ich freue mich jetzt schon auf die große BLOGST im November, in Berlin!

… und hier auf dem Blog von BLOGST könnt ihr noch mehr spannende Berichte der anderen Miniblogst-Blogger lesen.

Herzlichst
Eure Dorothee

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2 Comments

  • Reply Melanie 23. Oktober 2017 at 12:53

    Liebe Dorothee,
    endlich bin ich dazugekommen, Deinen Blogpost zu lesen. Es war ein sehr interessanter Einblick und die BLOGST im November wird bestimmt auch sehr spannend.
    Liebe Grüße,
    Melanie

    • Reply Dorothee (living.elements) 29. Oktober 2017 at 21:06

      Ganz lieben Dank, liebe Melanie, dass du dir die Zeit genommen hast, meinen Beitrag zu lesen. Ich weiß selbst, wie man oft überschwemmt wird mit neuen Posts, so viele noch lesen möchte und gar nicht hinterherkommt. Ich weiß das sehr zu schätzen, gerade von so einer treuen Leserin wie du es bist.
      Ja, die „große“ BLOGST wird bestimmt auch noch mal spannend!
      Ganz liebe Grüße,
      Dorothee

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